Art- und Tierschutz

Bewahren, was uns verbindet – Natur und Tierwelt im Gleichgewicht

Verantwortung für Natur und Tiere

Olang liegt inmitten einer einzigartigen alpinen Landschaft und ist Teil des geschützten Naturraums des Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Zudem gehören bedeutende Flächen des Gemeindegebiets zum europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000, was den hohen ökologischen Wert der Region unterstreicht.

Die Vielfalt an Tieren, Pflanzen und sensiblen Lebensräumen macht Olang besonders schützenswert. Mit gezielten Maßnahmen, nachhaltiger Besucherlenkung und bewusster Aufklärung setzt sich die Destination aktiv für den Erhalt dieser natürlichen Vielfalt ein – damit Mensch, Tier und Natur im Einklang bleiben.

Download "The future in our hands"

Kostbare Arten, die unsere Natur so besonders machen

Die Kronplatzregion beherbergt eine beeindruckende Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten. Die folgenden Beispiele stammen aus dem Buch „The Future in Our Hands“:
Enzian
Alpenrose
Krokus
Alpen-Thymian
Berg-Arnika
Baldrian
Auerhahn
Raufußkauz
Alpendohle
Rehwild
Rotfuchs
Mäusebussard
Sicher & achtsam am Berg unterwegs
Erhaltung des Dolomiten UNESCO Welterbes

Das Projekt „Achtsam am Berg“ zeigt, wie ihr die Dolomiten schützt und gleichzeitig sicher unterwegs seid. Mit diesen einfachen, aber wichtigen Regeln wird eure Wanderung garantiert zum gelungenen Erlebnis:

 

Auf den Wanderwegen:

  • Geht vorsichtig: Der Untergrund kann uneben und rutschig sein.
  • Achtet auf den Schwierigkeitsgrad der Strecke und schätzt eure Fähigkeiten realistisch ein.
  • Beachtet Zäune und Tore auf privaten oder landwirtschaftlich genutzten Grundstücken. Trefft ihr auf ein Gatter, geht hindurch und schließt es hinter euch wieder, damit Weidetiere nicht entkommen.
  • Haltet euch an die Regeln in den Naturparks – dort gelten oft strengere Vorschriften.

 

Allgemeine Sicherheit & Rücksicht:

  • Checkt vor dem Aufbruch unbedingt den Wetterbericht – das Bergwetter kann sich schnell ändern.
  • Packt euren Rucksack richtig und tragt wetterfeste, rutschsichere Schuhe.
  • Achtet auf euch und eure Grenzen, damit die Wanderung sicher bleibt.
Mit Rücksicht unterwegs – so schützt du Natur und Tiere
Verhalten in Natur & Schutzgebieten

Besucherinnen und Besucher können aktiv zum Schutz sensibler Lebensräume beitragen. Schon kleine, bewusste Verhaltensweisen machen einen großen Unterschied:

 

Respekt vor Pflanzen- & Tierwelt:

  • Pflanzen nicht pflücken und Tiere nicht stören
  • Auf brütende Vögel und Weidetiere besonders Rücksicht nehmen.
  • Bei Begegnungen mit Großraubwild: Abstand von mindestens 100 m einhalten, hektische Bewegungen vermeiden und euch langsam entfernen.
  • Stellt keine Kamerafallen auf und baut keine Hütten für die Wildtierfotografie.

 

Verantwortungsbewusst unterwegs:

Das richtige Verhalten
Wildtieren begegnen

Bin ich dem Weidetier zu nahe gekommen?

Weidetiere machen dir deutlich, wenn sie sich unwohl fühlen oder dich als Bedrohung sehen. Achte auf folgende Anzeichen:
 

1. Fester Blickkontakt – das Tier fixiert dich und behält dich genau im Auge.

2. Gesenkter Kopf – es bietet dir die Stirn und bereitet sich auf Angriff vor.

3. Zugehen auf dich – jetzt wird es ernst: halte Abstand und weiche langsam zurück.


Was tun, wenn ein Tier angreift?

Zeigt ein Weidetier die genannten Warnsignale, gilt es Ruhe zu bewahren und richtig zu reagieren:
 

  • Langsam zurückweichen – bleib ruhig, ohne dem Tier den Rücken zuzudrehen.
  • Hund ableinen – er kann dem Tier problemlos entkommen.
  • Notfallmaßnahme – wenn nichts hilft: laut rufen, selbstsicher auftreten oder mit einem Stock fuchteln, um das Tier abzuschrecken.
Leitlinien Südtiroler Jagdverband
Aufforstungsprojekt
Mein Baum, unser Wald

Mit unserem Projekt „Mein Baum, unser Wald“ haben wir in der Kinderwelt Olang neue Bäume gepflanzt, um die heimischen Wälder zu stärken.

Gemeinsam mit der Fraktionsverwaltung Oberolang, der Forstbehörde und der Olanger Garten-Baumschule Obojes setzen wir auf nachhaltige Aufforstung. So entsteht ein artenreicher Wald, der Lebensraum für Tiere und Pflanzen bietet, das Klima unterstützt und Kinder die Möglichkeit gibt, über Patenschaften aktiv die Natur zu erleben und zu schätzen.

Gesetzliche Grundlagen

Die Maßnahmen zum Schutz von Natur, Wildtieren und Lebensräumen in der Destination Olang stützen sich auf die geltenden Bestimmungen des Landes Südtirol:

 

  • Landesgesetz vom 12. Mai 2010, Nr. 6 – Naturschutzgesetz und andere Bestimmungen
    Regelt den Schutz wild lebender Tiere, wild wachsender Pflanzen und ihrer Lebensräume (insbesondere Art. 3–5, 9 und 14).
  • Landesgesetz vom 17. Juli 1987, Nr. 14 – Bestimmungen über die Wildhege und die Jagdausübung
    Enthält die Grundsätze der Wildhege, den Schutz von Wildbeständen und die Regelungen zu Schonzeiten und Wildschutzgebieten (insbesondere Art. 1–3 und 4–9).

 

Diese gesetzlichen Rahmenbedingungen bilden die Basis für sämtliche lokalen Initiativen und Kommunikationsmaßnahmen rund um das Thema Artenschutz & Tierschutz in Olang.

Landesgesetz vom 12.05.2010 Landesgesetz vom 17.07.1987